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Ein Wochenende in Arendsee

Ein Wochenende in Arendsee

 

Die erste 3 Tage Wochenendfahrt unserer Selbsthilfegruppe führte uns nach Arendsee. Bei der Aufstellung unseres Arbeitsplanes wurde von Dieter der Vorschlag gemacht, einmal an einem Wochenende eine Fahrt einzuplanen. Die Begeisterung war groß und so kam auch gleich der Vorschlag von Dieter, der diese Gegend gut kennt, wie denkt ihr darüber, wenn ich die Unterkunft in Arendsee organisiere. Die Begeisterung war unbeschreiblich und so wurde der Vorschlag im Arbeitsplan aufgenommen. Die Zeit verstrich, der Termin zur Abreise rückte immer näher und die Spannung wuchs. Bei unserem Treffen im Kloster Helfta berichtete Dieter vom Stand seiner Vorbereitungen zur Wochenendfahrt und übergab jedem eine Broschüre vom Luftkurort Arendsee.

Freitag, der 11. Juni, unser Anreisetag war herangekommen und so ging es mit gepackten Koffern auf die Reise nach Arendsee. Das Wetter zeigte sich nicht von der besten Seite, es war kühl und regnerisch. In Arendsee angekommen, ging die Sonne auf. Ein herzlicher Empfang im Ferienland am Lindenpark. Nach und nach kamen die Autos angefahren. Die Dialysepatienten mussten nach der Dialyse noch abgeholt werden und kamen etwas später an. Im Aufenthaltsraum waren Kaffee und Kuchen für uns bereit gestellt, was gern angenommen wurde. Danach ging es auf Wanderschaft. Der Waldweg bis zum See war sehr erholsam. Plötzlich kamen Hansi und Regina auf ihren Fahrrädern daher, die hatten sie mitgenommen und waren bereits einmal um den See herum gefahren. Eine frische Briese kühlte uns etwas ab und so führte uns der Weg wieder in das Ferienland Arendsee. Inzwischen waren alle Teilnehmer der Selbsthilfegruppe eingetroffen und Dieter erklärte uns in einem Gruppengespräch den weiteren Verlauf unseres Aufenthaltes in Arendsee.

Ein reichhaltiges Abendessen wurde uns geboten und danach folgte eine lustige Unterhaltung im Partyzelt.

Am nächsten Tag waren alle pünktlich zum Frühstück erschienen. Geschmeckt hat es allen, die Sonne kam hervor und so wanderten wir gemeinsam mit Frank im Rollstuhl zum Schiffsanlegeplatz am See. Mit einem fröhlichen Lied auf den Lippen und viel Spaß bei der Unterhaltung verging die Zeit sehr schnell. Frank hat das gefallen, er war nun wieder mit seinen alten Freunden zusammen. Die Fahrt auf dem Schiff war unterhaltsam und lustig doch nach 1 ¼ Stunde war die Fahrt zu Ende. Wir wanderten wieder zu den Autos und fuhren nach Ziemendorf zum Mittagessen. Frisch gestärkt ging es weiter zur Gedenkstätte von Gustaf Nagel. Das Grundstück, auf dem er lebte, wird vom „Gustaf-Nagel-Förderverein Arendsee/Altm. e.V.“ gestaltet und gepflegt. Sein Leben und Wirken wurde hier in Bildern fest gehalten. Nicht allen unseren Mitgliedern war Gustaf Nagel bekannt. So wurde auf dem Weg zum Café noch viel über Gustaf Nagel berichtet. Im Café wurden die bisherigen Erlebnisse, die schöne Schifffahrt und der gestrige Abend zum Gesprächsstoff. Auf dem Weg zum Ferienland konnten noch viele schöne Häuser, die Burgruine sowie die Kirche bewundert werden. Grillabend und Lagerfeuer waren vorbereitet, alle waren hell begeistert, auch die anderen Gruppen, die noch mit uns da waren. Die Grillparty lief noch, da wurde das Lagerfeuer angezündet, die Kinder- und Jugendgruppen standen im Kreis um das Lagerfeuer und sangen frohe Lieder. Uns wurden Liederbücher gereicht und so wurden wir mit einbezogen in das lustige Lagerleben der anderen Gruppen. Später gingen wir in den Aufenthaltsraum.

Zur Überraschung kam Frau Meier und berichtete über die Lebensweise des Wanderpredigers Gustaf Nagel. Interessiert lauschten wir den Worten von Frau Meier, die ganz viele kleine Einzelheiten zusammen getragen hatte, viele Vorträge über dieses Thema gehalten hatte und dann ein Buch verfasste.

Bei unterhaltsamen Gesprächen und lustigen Liedern klang der Abend aus. Unsere Skatspieler mussten eine extra Aufforderung bekommen, sie hatten viel Freude am Spiel.

Nach einer geruhsamen Nacht ging es wieder, leider das letzte Mal, zum Frühstück. Beim Bezahlen unserer Unkosten, sagte uns Herr Meier: Wenn wir im nächsten Jahr wieder kommen möchten, es sind noch zwei Termine an den Wochenenden frei. Da haben wir uns entschlossen, im nächsten Jahr fahren wir, die Selbsthilfegruppe Niere, wieder nach Arendsee.

Nachdem wir noch ein Gruppenfoto geschossen hatten, fuhren wir mit vielen neuen Eindrücken zurück in unsere Heimatorte.

 

 

 
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